Ärzte Zeitung, 16.10.2009

H1N1: Ministerium schaltet Internetangebot frei

Gemeinsames Angebot zur neuen Grippe von BMG, Robert-Koch-Institut, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Paul-Ehrlich-Institut.

zur Großdarstellung klicken

Geballte Infos zur Schweinegrippe: www.neuegrippe.bund.de

BERLIN (eb). Rechtzeitig vor dem Start der Impfungen, den die Länder für den 26. Oktober 2009 planen, hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) sein Informationsangebot überarbeitet. Eine neue Internetplattform biete solide und faktenbasierte Infos rund um die Neue Grippe, den Impfstoff und die Impfung, teilt das BMG mit. Themen sind etwa Ansteckung, Symptome und Verhaltensempfehlungen, Wichtiges für Ärzte sowie Infos und Ansprechpartner in den einzelnen Bundesländern zum Impfen gegen die Schweinegrippe. Die Seite bietet dem Nutzer übersichtliches Basiswissen und Links und Hotlines der zuständigen Stellen für vertiefte Informationen.

Der Bund habe seine Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor der Neuen Grippe getroffen, so das BMG. Es liege ein wirksamer und sicherer Impfstoff vor und die Experten der ständigen Impfkommission haben ihre Empfehlungen zur Impfung vorgelegt. Nun seien die Länder in der Verantwortung für die Durchführung der Impfungen vor Ort. Spezielle Fragen zum Impfablauf könne nur das jeweilige Bundesland beantworten. Dazu steht eine Liste mit Länder-Hotlines auf der neuen Internetseite.

www.neuegrippe.bund.de

Infotelefon des BMG zur Schweinegrippe: 0 30/3 46 46 51 00. Montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Das erhöht die Organspendebereitschaft

Beauftragte an Kliniken für Transplantationen sollen von allen anderen Aufgaben entbunden werden – das verlangt die Deutsche Stiftung Organtransplantation. Neue Zahlen aus Bayern geben ihr Argumentationshilfe. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »