Ärzte Zeitung online, 20.10.2009

Schweinegrippe: Kein Streit in Österreich wegen Impfung

WIEN (dpa). Österreich wird ab dem 27. Oktober zunächst 300 000 Krankenhausmitarbeiter gegen die Schweinegrippe impfen. Streit wie in Deutschland, wo unterschiedliche Impfstoffe verwendet werden sollen, gibt es dabei nicht: Die Alpenrepublik werde ausschließlich mit "Celvapan" von Baxter impfen, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA am Dienstag.

Nach der Immunisierung des Krankenhauspersonals, das alle Angestellten von Ärzten über Köche bis hin zum Reinigungspersonal einschließt, kann sich ab dem 9. November auch der Rest der Österreicher auf freiwilliger Basis impfen lassen. Bevorzugt würden Schwangere und chronisch Kranke, hieß es.

Für die Bevölkerung in Deutschland ist Pandemrix vorgesehen, für Bundesbedienstete Celvapan.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Depressionsrisiken. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »