Ärzte Zeitung online, 27.10.2009

Apotheker: Impf-Nebenwirkungen dem Arzt mitteilten

BERLIN (dpa). Wer sich gegen die Schweinegrippe impfen lässt, sollte seinen Arzt oder Apotheker von etwaigen Nebenwirkungen informieren. Dazu hat die Bundesvereinigung der Deutschen Apothekerverbände am Montag aufgerufen - besonders im Fall von Kleinkindern und Schwangeren.

"Soweit wir derzeit wissen, ist die Impfung gut verträglich. Um seltene Nebenwirkungen zu entdecken, bitten wir alle Patienten, ihren Arzt oder Apotheker über beobachtete Nebenwirkungen zu informieren." Dann könne die Häufigkeit und der Schweregrad besser eingeschätzt werde.

Die aktuelle Fachinformation des Impfstoffs Pandemrix® nenne folgende unerwünschte Wirkungen: Schmerzen, Rötungen und Hautreaktionen an der Injektionsstelle, Juckreiz, Durchfall, Erbrechen und Übelkeit, Bauchschmerzen, verstärkte Schweißsekretion, Fieber, Mattigkeit und grippeähnliche Beschwerden.

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