Ärzte Zeitung online, 12.11.2009

Herzkranke Frau nach Schweinegrippe-Impfung gestorben

WEIMAR/ERFURT (dpa). Eine schwer herzkranke Frau aus Weimar ist einige Stunden nach einer Schweinegrippe-Impfung gestorben. Der Tod der 65 Jahre alten Frau stehe jedoch nicht im ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung. Das hätten Fachleute bestätigt, sagte der Sprecher der Stadt Weimar, Friedrich von Klinggräff, am Mittwoch auf Anfrage.

Er warnte vor "Panikmache". Klinggräff bestätigte einen Bericht der Online-Ausgabe der "Thüringer Allgemeine". Die Frau hatte nach zwei Herzinfarkten mit einem Herzschrittmacher gelebt. Sie gehörte durch ihre Vorerkrankung zur Risikogruppe der Menschen, denen eine Impfung angeraten wird.

Nach dem Medienbericht, der sich auf Angaben ihres Ehemanns bezog, soll die 65-Jährige nach der Impfung ohne Beschwerden gewesen sein. Nach dem Abendessen habe sie eine schwere Herzattacke erlitten und sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort konnte sich nicht mehr wiederbelebt werden. Der Amtsarzt sehe ebenfalls keinen Zusammenhang mit der Impfung, heißt es in dem Bericht.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Warum Schlafmangel heißhungrig macht

Schlafmangel kurbelt den Hunger an, das kennen viele aus Erfahrung. Warum das so ist, haben jetzt Forscher entschlüsselt: Es liegt nicht an den Hormonen. mehr »

So hoch ist der neue Beitragssatz Ihrer Krankenkasse

Für Millionen Kassenpatienten sinkt der Beitragssatz. Welche Krankenkasse 2019 günstiger wird, welche teurer und welche ihre Beiträge stabil hält, zeigen wir in unserem großen Beitragssatz-Check mit aktuell 39 Kassen. mehr »

Künstliche Intelligenz verändert die Medizin

Bei der Künstlichen Intelligenz (KI) rückt die Medizin immer stärker in den Fokus. Medizinethiker Professor Georg Marckmann erläutert im Interview, warum KI ein wertvoller Baustein bei Diagnostik und Therapie sein kann. mehr »