Ärzte Zeitung online, 05.12.2009

Widmann-Mauz: Länder zahlen für Impfdosen

BERLIN (gvg). Die Diskussion über die Finanzierung der nicht-verimpften Dosen bei der Schweinegrippe reißt nicht ab. Annette Widmann-Mauz (CDU), Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, stellte klar, dass aus Sicht der Bundesregierung die Länder in der Pflicht sind. "Die GKV beteiligt sich an den Impfstoffkosten im Umfang von bis zu einer Milliarde Euro. Damit wurden die Länder schon in erheblichem Maße entlastet. Es muss hier keine Entscheidung mehr getroffen werden", sagte sie bei einer Veranstaltung des Bundespresseamts. Sie wies allerdings auch darauf hin, dass bisher noch nicht abschätzbar sei, ob Restbestände im Rahmen internationaler Abkommen an andere Länder weitergegeben werden. Auch eine Verimpfung in der nächsten Grippe-Saison ist denkbar, falls H1N1, wie von den meisten erwartet, im Herbst 2010 wieder kommen sollte.

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