Ärzte Zeitung online, 07.12.2009

Erste Schweinegrippe-Tote im Gazastreifen

GAZA/TEL AVIV (dpa). Im Gazastreifen sind erstmals zwei Menschen an den Folgen der Schweinegrippe gestorben. Wie der Direktor des Schifa-Krankenhauses, Hassan Chalaf, am Montag in Gaza weiter mitteilte, haben sich drei weitere Palästinenser mit dem H1N1-Influenzavirus angesteckt. Die beiden gestorbenen Patienten hätten unter Nierenschäden sowie anderen Infektionen gelitten.

Nach den ersten beiden Todesfällen machte sich unter den rund 1,4 Millionen Palästinensern im Gazastreifen große Sorge breit. Der Gazastreifen gehört zu den am dichtesten bevölkerten Gebieten in der Welt. Darüber hinaus klagen Ärzte und Hilfsorganisationen über eine schwierige medizinische Versorgung, weil Israel das Palästinensergebiet von der Außenwelt abgeriegelt hat.

Im anderen Palästinensergebiet, dem Westjordanland, sind bislang neun Menschen an den Folgen der Schweinegrippe gestorben. In Israel gab es nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 60 Tote.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Nicht mehr besEssen

Mit Essen gegen Essanfälle: Binge Eating-Patienten hilft ein Training, das sie per Expositionstherapie mit dem Verlangen konfrontiert. Der Erfolg ist vielversprechend. mehr »

Grünes Licht für höhere Pflege-Löhne

Die Pflegekräfte in Deutschland dürfen eine bessere Bezahlung erwarten: Das Bundeskabinett hat die entsprechende Gesetzesinitiative abgenickt. mehr »

Zitternde Merkel sorgt für Aufsehen

Der Zitteranfall von Angela Merkel beim Treffen mit dem neuen ukrainischen Präsidenten wirft Fragen zum Gesundheitszustand der Kanzlerin auf. Ärzte schätzen den Vorfall ein. mehr »