Ärzte Zeitung online, 18.12.2009

Schweinegrippe: Seoul schickt Medikamente nach Nordkorea

SEOUL (dpa). Südkorea hat dem kommunistischen Norden am Freitag mit einer größeren Lieferung Grippeschutzmittel unter die Arme gegriffen. Am Morgen überquerten acht Lastwagen mit ihrer Ladung - überwiegend das Antigrippe-Mittel Tamiflu® - die Grenze, wie die Agentur Yonhap berichtete.

Mit den für knapp eine halbe Million Menschen reichenden Dosen soll Nordkorea die seit einiger Zeit im Land grassierende Schweinegrippe bekämpfen. Zuletzt waren in der Hauptstadt Pjöngjang neun neue Fälle von Erkrankung am H1N1-Virus bekannt geworden.

"Diese Lieferung ist ein Zeichen dafür, dass wir um das Wohlergehen der Menschen in Nordkorea besorgt sind", sagte Kim Young Il, Sprecher des südkoreanischen Vereinigungsministeriums.

Weitere aktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe (Neue Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »