Ärzte Zeitung, 08.03.2010

Gesucht: geimpfte Schwangere

Gesucht: geimpfte Schwangere

© GSK, fotolia.com

Mit der Empfehlung zur H1N1-Impfung wurde in Deutschland erstmals Schwangeren explizit eine Grippeimpfung angeraten. Das Paul-Ehrlich-Institut hat dazu eine begleitende Überwachung zur Verträglichkeit der Schweinegrippe-Impfstoffe bei Schwangeren angeregt. Bundesweit wird allen gegen Schweinegrippe geimpften Schwangeren angeboten, sich im Berliner Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie registrieren zu lassen.

Geimpfte Schwangere oder ihr Arzt können Kontakt zum Institut aufnehmen. Die Frauen erhalten sechs Wochen nach Erstkontakt und zwei Monate nach errechnetem Geburtstermin Fragebögen, um den weiteren Verlauf der Schwangerschaft und die erste Zeit nach der Geburt zu protokollieren. Die Daten werden zur individuellen Beratung der teilnehmenden Frauen sowie anonymisiert zur wissenschaftlichen Auswertung verwendet. (wst)

Telefon: 030/30 30 8111, www.embryotox.de

Lesen Sie dazu auch:
Ernst oder harmlos? Daten zu Schweinegrippe lassen beide Schlüsse zu
Der Grippeimpfstoff wird zur Belastung der klammen Länderhaushalte
Adjuvantien sichern einen breiteren Impfschutz
Influenzasaison 2010/11 - wie sieht der Impfstoff aus?
Normalzulassung für H1N1-Impfstoff

Nachgefragt:
"Für die Zukunft brauchen wir spezielle Impfärzte"
"In unserem Kühlschrank liegen noch 400 Dosen "
"Als Ärztin nehme ich diese Belastung gerne auf mich"
"Die Kommunikation seitens der Politik war katastrophal"

Lesen Sie dazu auch den Standpunkt:
Ist Schweinegrippe-Impfung verbranntes Geld?

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Obwohl er querschnittsgelähmt ist, konnte ein Mann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Das ist bei einer Datenpanne zu tun

Bei einem Datenleck in der Praxis sind Inhaber nach der Datenschutzgrundverordnung verpflichtet, dies zu melden. Wem und wie, das erläutern Medizinrechtler. mehr »