Ärzte Zeitung, 26.05.2010

Fehlgeburten bei Schweinegrippe

NEW YORK (mut). Schwangere haben bekanntlich ein hohes Risiko für Komplikationen bei einer H1N1-Infektion. In einer Studie haben US-Ärzte jetzt dokumentiert, dass etwa bei der Hälfte der infizierten Schwangeren gastrointestinale und abdominelle Beschwerden bei der Klinikaufnahme im Vordergrund stehen. Bei solchen Frauen gibt es zudem eine hohe Rate von Früh-, Tot- oder Notgeburten per Kaiserschnitt. Die Forscher vermuten, dass eine frühe antivirale Therapie auch die Prognose für das Ungeborene verbessert (Arch Intern Med 2010, 170:868-873).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

1,4 Millionen Krebstote für 2019 erwartet

In diesem Jahr könnten in der gesamten EU mehr Menschen an Krebs sterben als noch vor Jahren. Doch es gibt auch eine gute Entwicklung. mehr »

Um den ÖGD steht es schlecht

Große Sorgen um den Öffentlichen Gesundheitsdienst äußern Bundesärztekammer und Robert Koch-Institut anlässlich des heutigen ersten „Tags des Gesundheitsamtes“. mehr »

Viel fernsehen erhöht Darmkrebs-Risiko

Bewegen sich Menschen, die jünger als 50 sind, wenig, steigt offenbar ihr Risiko für Darmkrebs. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Nurses' Health Study. mehr »