Ärzte Zeitung, 19.01.2011

Mit Plasmatherapie gegen Schweinegrippe

HONGKONG (hub). Das Blutplasma vom Patienten, die eine Erkrankung durch das pandemische H1N1-Virus durchgemacht haben, ist ein wertvolles Therapeutikum. Das berichten Ärzte aus Hongkong (Clin Inf Dis 2011; 52: 510).

Mit genau solchem Plasma haben sie 20 Patienten mit einem sehr schweren Verlauf einer Schweinegrippe behandelt. Als Kontrollen dienten Patienten mit ähnlichen Verläufen ohne eine Plasmatherapie.

Die Ergebnisse sind verblüffend: Die Sterberate in der Plasmatherapie-Gruppe lag bei 20 Prozent, in der Kontrollgruppe hingegen bei 55 Prozent. Nebenwirkungen gab es keine.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Zahl der Atemwegsinfekte bundesweit stark erhöht

In der 7. KW wurden 22.813 Influenza-Fälle an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet, das sind rund 8000 mehr als in der Woche zuvor. mehr »

Welcher Sport tut den Gefäßen gut?

Sportliche Menschen scheinen anfälliger für atherosklerotische Koronarveränderungen zu sein als faulere. Neue Studiendaten legen nahe, dass dabei die Sportart von Bedeutung ist. mehr »

Bald Bluttest auf Brustkrebs?

18.30 hForscher an der Universität Heidelberg haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich über einen Bluttest Brustkrebs leichter erkennen lässt. Die Sensitivität wird mit 75 Prozent angegeben. Doch es gibt auch kritische Stimmen. mehr »