Ärzte Zeitung, 27.08.2007

Tausende Tiere nach Vogelgrippe in Bayern gekeult

ERLANGEN (dpa). Bei dem Ausbruch der Vogelgrippe durch das Virus H5N1 auf einem Geflügelhof in der Nähe von Erlangen sind innerhalb von kurzer Zeit mehrere Hundert Tiere verendet.

Der Verdacht auf die Infektion mit dem Vogelgrippe-Virus auf einem Hof in Wachenroth im Landkreis Erlangen-Höchstadt war bereits am Freitag bei fünf Enten aufgetreten. Dann waren mehr als 400 Tiere auf einem Hof verendet.

"Da die Tiere in einem Stall gehalten werden, gibt es so gut wie keine Gefahr für die Bevölkerung", sagte Ulrike Lorenz, Sprecherin Landesbund für Vogelschutz in Bayern. Die Infektionsquelle ist noch unklar. "Nach der Bestätigung von H5N1 durch das Friedrich-Loeffler-Institut haben wir sofort das Nationale Krisenzentrum im Bundesverbraucherschutz-Ministerium informiert und die EU-Kommission unterrichtet", so Ottmar Bernhard, bayerische Verbraucherschutz-Staatssekretär. Die Behörden hatten angeordnet, alle 160 000 Tiere zu töten.

Topics
Schlagworte
Vogelgrippe (514)
Krankheiten
Vogelgrippe (664)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »