Ärzte Zeitung, 28.04.2008

Neue Gebiete mit FSME-Risiko ausgewiesen

 Neue Gebiete mit FSME-Risiko ausgewiesen

BERLIN (dpa). Das Risikogebiet für gefährliche Zeckenstiche in Deutschland hat sich weiter vergrößert. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin wurden in Süddeutschland drei weitere Kreise als Risikogebiete für die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ausgewiesen.

In diesen Gegenden besteht eine höhere Gefahr, nach dem Stich einer Zecke an der Hirnhautentzündung zu erkranken. Neu hinzugekommen seien in Baden-Württemberg der Landkreis Göppingen und der Alb-Donau-Kreis sowie in Bayern der Landkreis Rhön-Grabfeld, wie das RKI gestern mitgeteilt hat. Insgesamt sind nun 132 Kreise in Deutschland als FSME-Risikogebiete eingestuft.

Die drei neu ausgewiesenen Gegenden grenzen alle an Kreise, die bereits als Risikogebiet ausgewiesen waren. Die mit Abstand meisten Risikogebiete gibt es nun in Bayern (75), gefolgt von Baden-Württemberg (41).

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine FSME-Impfung für Personen, die in definierten Risikogebieten durch Zeckenstiche gefährdet sind.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »