Ärzte Zeitung, 30.05.2005
Schilddrüsentumor in Spiral-CT (oben) und SPECT (mitte). Erst die Kombination der Bilder (unten) liefert die exakte Tumorposition (rot). Foto: Universitätsklinikum Erlangen

Kombigerät verrät exakt die Tumorposition

ERLANGEN (eb). Mit dem neuen Diagnosegerät "Symbia" lassen sich Herzerkrankungen sowie Tumoren jetzt leichter erkennen. Das Gerät kombiniert Spiral-CT-Aufnahmen mit Aufnahmen von Einzel-Photonen-Emissions-CT (SPECT).

Mit SPECT kann man zwar auch sehr kleine Läsionen identifizieren. Jedoch ist die räumliche Auflösung schlecht. Das Spiral-CT liefert dagegen eine sehr gute räumliche Auflösung.

Bei dem kombinierten Verfahren wird zunächst mit radioaktiven Substanzen etwa nach Tumoren gefahndet (SPECT). Direkt im Anschluß wird die Spiral-CT gemacht (wir berichteten).

Mit dem Gerät können die SPECT-Bilder mit den CT-Schichtbildern exakt übereinander gelegt werden. So kann man auf den Millimeter genau bestimmen, wo ein Tumor liegt.

Das Gerät wurde an der Nuklearmedizinischen Klinik der Uni Erlangen in Betrieb genommen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Strategie zur Künstlichen Intelligenz gefasst

Die Bundesregierung will Deutschland fit für die Künstliche Intelligenz machen. Dazu hat das Kabinett jetzt Eckpunkte einer Strategie beschlossen. Gesundheit ist ein zentrales Thema. mehr »

Oft wird gechattet mit dem Arzt

Das bundesweit beachtete Telemedizin-Modellprojekt DocDirekt in Baden-Württemberg kommt gut an, berichtet die KV. Besonders Männer nutzten das Angebot zur Fernbehandlung bisher. mehr »