Ärzte Zeitung, 14.10.2005

Preisverleihung an junge Krebsforscher

HEIDELBERG (eb). Den mit 4500 Euro dotierten Walter-und-Christine- Richtzenhain-Preis teilen sich in diesem Jahr drei Nachwuchswissenschaftler aus dem deutschen Krebsforschungszentrum und dem European Molecular Biology Laboratory.

Der Preisträger Dr. Amir Abdollahi untersuchte in seiner Doktorarbeit, über welche Signalwege das Protein Endostain Gene reguliert, die die Entstehung von Blutgefäßen beeinflussen.

Dr. Christian Thieke optimierte die computergestützte Planung der intensitätsmodulierten Strahlentherapie und Dr. Oliver Hantschel erforschte die Regulation von c-Abl, einem Schlüsselenzym bei der Entstehung der Chronisch-myeloischen Leukämie.

Wie das DKFZ weiter mitteilt, wurde auch erstmals der mit 6400 Euro dotierte Waltraud-Lewenz-Preis verliehen. Ausgezeichnet wurde damit der junge Wissenschaftler Dr. Volker Arlt vom Institut of Cancer Research im britischen Sutton für seine Beiträge zur Identifizierung von Krebsrisikofaktoren, die er während seiner Promotion am DKFZ erarbeitet hat.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Kein Darmkrebs-Screening ab 45 Jahren

Der GBA lehnt die Senkung der Altersgrenzen beim Darmkrebs-Screening ab. Dagegen soll das organisierte Einladungsverfahren zur Früherkennung ab Juli 2019 starten. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »