Ärzte Zeitung, 13.12.2006

Neue Hoffnung bei Glioblastom

NEU-ISENBURG (eb). Glioblastome können Makrophagen im Gehirn dazu bringen, das Wachstum der Tumoren zu fördern, statt sie zu zerstören. Forscher um Professor Karl-Heinz Plate aus Frankfurt am Main hoffen nun, diese Erkenntnis für einen neuen Therapieansatz nutzen zu können.

Im Tierversuch konnten sie bereits zeigen, daß die Tumoren viel weniger wachsen, wenn die Aktivität der Freßzellen gehemmt wird, wie Plate bei einer Tagung des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in Berlin-Buch und des Helios-Klinikums berichtet hat.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

MDK lehnt Pflegeanträge seltener ab

Kommen die Pflegereformen bei den Versicherten an? Neuen Zahlen zufolge fallen weniger Antragssteller durchs Raster und erhalten somit Leistungen. mehr »