Ärzte Zeitung, 15.09.2009

Herzkreislaufleiden häufigste Todesursache

WIESBADEN (dpa). Erkrankungen an Herz- und Kreislauf sind in Deutschland nach wie vor Todesursache Nummer eins. Diese Leiden waren 2008 mit 43 Prozent der Grund für fast jeden zweiten Todesfall, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtete.

Einem Herzinfarkt erlagen 62 670 Menschen, darunter 46 Prozent Frauen. Bei rund jedem Vierten war Krebs die Todesursache. Sowohl bei Frauen als auch bei Männern litten die meisten Krebskranken an Tumoren in den Verdauungsorganen wie etwa dem Darm. Insgesamt starben im vergangenen Jahr 844 439 Menschen - zwei Prozent mehr als 2007. Nur wenige Tausend sterben heutzutage noch an Altersschwäche.

Es fehlen allerdings noch die Zahlen für das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen. Das Bundesamt hat die Daten daher vorerst nur hochgerechnet. Endgültige Zahlen, darunter auch der Vergleich zur durchschnittlichen Lebenserwartung, sollen erst am Ende des Jahres vorliegen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Dieses Training hält jung

Forscher haben in einer Studie Trainingsformen identifiziert, die die Zellalterung verlangsamen: Wer sein Leben verlängern will, sollte wohl eher aufs Laufband als in die Muckibude. mehr »

Mehr Ausgaben zur Gesundheitsförderung

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr 8,1 Millionen Menschen mit gesundheitsfördernden und präventiven Maßnahmen erreicht – so viele wie nie zuvor. Doch es gibt auch Lücken. mehr »

Zahl der Abtreibungen zurückgegangen

2018 wird es wohl weniger Schwangerschaftsabbrüche geben als im Jahr zuvor, so eine Statistik. mehr »