Ärzte Zeitung online, 20.08.2010

Kleidung von Mitarbeitern radioaktiv kontaminiert

EGGENSTEIN-LEOPOLDSHAFEN (dpa). Beim Umladen radioaktiver Proben ist die Schutzkleidung von drei Mitarbeitern des Europäischen Instituts für Transurane in Baden-Württemberg radioaktiv kontaminiert worden. Das Institut in Eggenstein-Leopoldshafen bestätigte am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der "Badischen Neuesten Nachrichten" (BNN).

Der Zwischenfall geschah am vergangenen Freitag, dem 13. August. Die Mitarbeiter selbst seien nicht verstrahlt worden, betonte ein Sprecher. Das Institut hat nach eigenen Angaben am Mittwoch das Umweltministerium in Stuttgart über den Vorfall informiert.

Kontaminiert wurden dem Institut zufolge die Schutzkleidung eines Mitarbeiters und die Schuhe zweier Kollegen. "Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Beteiligten und die Umgebung", hieß es in einer Mitteilung.

Das Institut erforscht hochradioaktive Materialien und die damit verbundenen Gefahren - etwa durch Atomschmuggel - sowie technologische und medizinische Anwendungen von Radionukliden.

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