Ärzte Zeitung online, 17.11.2010

Experte: Mangelnde psychologische Hilfe für Tumorpatienten

JENA (dpa). Für Tumorpatienten nach überstandener Therapie fehlt es nach Einschätzung von Fachleuten an professioneller psychologischer Hilfe.

"Beim Übergang in ambulante Betreuung und Nachsorge klafft eine Versorgungslücke", sagte der Psychotherapeut Professor Bernhard Strauß vom Universitätsklinikum Jena am Mittwoch am Rande einer Fachtagung.

Tumorzentren böten während Operation, Chemotherapie und Bestrahlung auch psychoonkologische Betreuung an. "Doch ambulant fehlt es an geeigneten Strukturen." In Deutschland erkranken jährlich rund 450 000 Menschen an Krebs.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »

Impfpflicht löst Masernproblem nicht

Eine Impfpflicht bei Masern würde ungeimpfte Erwachsene als Verursacher nicht erreichen und Skeptiker vor den Kopf stoßen. Ausbrüche sind nur mit mehr Engagement zu verhindern, so RKI-Präsident Prof. Lothar Wieler. mehr »