Ärzte Zeitung, 30.05.2011

Service

Rote Reihe bietet Fülle an Infos zur Tabakproduktrichtlinie

zur Großdarstellung klicken

HEIDELBERG (hub). Übersichtlich, prägnant, informativ und mit anschaulichen Grafiken - das ist die "Rote Reihe Tabakprävention und Tabakkontrolle" des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). In dem aktuellen Report ist die europäische Tabakproduktrichtlinie der Themenschwerpunkt.

Dabei geht es weniger um langweilige Juristerei als vielmehr etwa darum, den Nutzen standardisierter Zigarettenverpackungen zu verdeutlichen. Das gelingt ganz simpel durch Gegenüberstellung mit den bisherigen Packungen.

Diese erscheinen in fröhlichen Farben, mit Motiven zur Fußball-WM oder im speziellen Look für Frauen. Einheitliche Verpackungen mit deutlichen Warnhinweisen können den Kaufanreiz mindern.

Menthol erhöht Abhängigkeitspotenzial

Ein weiteres Thema sind Zusatzstoffe im Tabak. So entstehen etwa bei der Verbrennung zuckerhaltiger Zusatzstoffe krebserzeugende Substanzen wie Formaldehyd, Aceton und Acrylamid oder auch erbgutschädigende Substanzen.

Menthol hingegen erhöht das Risiko, indem es die Aufnahme von Kanzerogenen fördert, zudem erhöht es das Abhängigkeitspotenzial. Reichlich Informationen, die bei der Beratung von Patienten zum Rauchstopp genutzt werden können.

Alle Hefte gibt es zum Download: www.tabakkontrolle.de (Publikationen und Stellungnahmen)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »