Ärzte Zeitung, 24.03.2012

Neues Jugendhospiz soll in Syke gebaut werden

Das Kinderhospiz in Syke bei Bremen bekommt ein neues Haus für Patienten zwischen 14 und 24.

SYKE (cben). Das Kinderhospiz Löwenherz in Syke bei Bremen bekommt einen Ableger - das Jugendhospiz Löwenherz. Das 3,9 Millionen Euro teure Gebäude wird in direkter Nachbarschaft zum Kinderhospiz entstehen. Anfang April sollen die Bauarbeiten beginnen. "Zum zehnjährigen Jubiläum des Kinderhospizes im September 2013 soll das Jugendhospiz eröffnet werden", sagt eine Mitarbeiterin des Kinderhospizes.

Das neue Hospiz ist für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 24 Jahren gedacht. Das mehr als 1500 Quadratmeter große Haus soll acht Plätze für die Patienten und sechs Begleiterzimmer bereit halten.

"Rund 25 Prozent aller erkrankten Gäste im Kinderhospiz sind über 13 Jahre alt - einige sind sogar 18 Jahre und älter", teilt das Kinderhospiz mit. Derzeit würden die kleinen und die großen Kinderhospizgäste gemeinsam gepflegt und betreut. "Auf Dauer kann man damit insbesondere der wachsenden Gruppe von jugendlichen Hospizgästen jedoch nicht gerecht werden", hieß es.

Im neuen Haus sollen Patienten versorgt werden, die an Stoffwechselerkrankungen, schweren Hirnschädigungen Chromosomenanomalien mit progredientem Verlauf, Krebs, Mukoviszidose oder fortschreitenden Muskellähmungen leiden. Das Jungendhospiz wird - wie das Kinderhospiz auch - durch Spenden finanziert.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neue Arzneien zum Schutz vor Brüchen

Osteoporose wird oft übersehen. Der Welt-Osteoporose Tag rückt die Erkrankung ins Bewusstsein. Zum Schutz vor Frakturen werden derzeit neue Substanzen erprobt. mehr »

Vergangenheit, die nicht vergeht

Ramstein, Eschede, Loveparade in Duisburg: Großunglücke lassen bei Opfern und oft auch bei Einsatzkräften seelische Wunden zurück. Psychotraumatologen können den Betroffenen in der Regel gut helfen. mehr »

Politik hat die Bedeutung der Arzneimittelforschung erkannt

Gute Versorgungsideen sind in der Politik willkommen, stellte Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Springer Medizin Gala zum Galenus-von-Pergamon-Preis klar. mehr »