Ärzte Zeitung, 12.07.2012

Gallengangkrebs: Nach Op nützt Chemotherapie

HEIDELBERG (eb). Patienten mit peri-ampullärem Krebs profitieren von einer Chemotherapie mit Fluoruracil und Gemcitabin nach der Operation.

Sie lebten im Schnitt noch 43,1 Monate, Patienten ohne Medikation nach der Op dagegen nur 35,2 Monate, wie eine Gruppe um Ärzte aus Heidelberg ermittelt hat.

Signifikant wurde die Differenz allerdings erst, als sie Prognosefaktoren wie Patientenalter, Tumormalignität oder Therapienebenwirkungen berücksichtigten.

Das peri-ampulläre Karzinom geht vom Endabschnitt des Gallengangs aus, nahe der Einmündung des Pankreasgangs und kurz vor der Ampulle zum Duodenum (JAMA 2012; 308 (2):147-156).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Weniger Kardiologen = mehr Herztote?

In Bundesländern mit weniger niedergelassenen Kardiologen sterben mehr Patienten an Herzerkrankungen, so der aktuelle Herzbericht. mehr »

Fehlerquelle Datenschutzerklärung

Die meisten Praxis-Websites von Haus- und Fachärzten erfüllen nicht die gesetzlichen Anforderungen. Das legt eine aktuelle Studie nah. mehr »

Nach einem Hörsturz ist das Schlaganfallrisiko erhöht

Nach einem Hörsturz haben Patienten ein erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. In einer südkoreanischen Studie war dies kontinuierlich über einen elfjährigen Nachbeobachtungszeitraum festzustellen. mehr »