Ärzte Zeitung, 07.03.2016
 

Studie

Glyphosat: Fast jeder Deutsche hat es im Urin

BERLIN. Fast jeder Deutsche hat einer Studie zufolge Rückstände des Herbizids Glyphosat im Urin. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Erhebung hervor, hinter der die Bürgerinitiative Landwende steht und die in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin präsentiert wurde. Basis sind Urin-Proben von rund 2000 Probanden. Insgesamt ließ sich bei 99,6 Prozent davon Glyphosat nachweisen. Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein.

In wenigen Tagen könnte auf europäischer Ebene über eine erneute Glyphosat-Zulassung entschieden werden. Die EU-Kommission plädierte zuletzt für eine Verlängerung der Zulassung bis 2031. (dpa)

Topics
Schlagworte
Krebs (10504)
Ernährung (3434)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wie Grippeviren ihr Erbgut steuern

Forscher haben nachgewiesen, wie Gene von Influenza-A-Viren an- und abgeschaltet werden. Die Erkenntnisse sollen die Entwicklung neuer Therapien vorantreiben. mehr »

6000 Euro Strafe für Informationen über Abtreibung

Wegen unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche hat das Amtsgericht Gießen am Freitag eine ortsansässige Allgemeinärztin zu 6000 Euro Geldstrafe verurteilt. mehr »

Mehr Transparenz soll die Wogen der SPRINT-Studie glätten

Der Streit um die SPRINT-Studie hält an. Im Fokus steht die genutzte Methode der Praxisblutdruckmessung, um die sich Gerüchte rankten. Jetzt hat die SPRINT-Gruppe für mehr Transparenz gesorgt. mehr »