Ärzte Zeitung online, 06.02.2019

Krebsforschung

Erste Professur forscht zur Selbsthilfearbeit

BONN/FREIBURG. Wie wirken die Angebote der Krebs-Selbsthilfe auf die Betroffenen? Wie funktioniert die Integration in die medizinische Versorgung? Und wie kann die Qualität in der Selbsthilfearbeit gesichert werden? Diese derzeitigen Wissenslücken möchte die Deutsche Krebshilfe (DKH) schließen.

Und zwar mittels der deutschlandweit ersten Professur für Selbsthilfeforschung am Uniklinikum Freiburg, auf die Professor Joachim Weis berufen wurde. Die DKH stellt für die Professur über fünf Jahre mehr als eine Million Euro bereit.

„Die Krebs-Selbsthilfe ist ein unverzichtbarer Bestandteil der psychosozialen Versorgung von Krebspatienten“, so DKH-Vorstandsvorsitzender Gerd Nettekoven. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

HPV-Infektion durch Oralsex wohl eher selten

Frauen mit zervikaler HPV-Infektion übertragen die Viren offenbar nur sehr selten auf ihre Mundschleimhäute oder die ihres Sexualpartners, so eine kleine Studie. mehr »

Staatliche Digitalprojekte dauern zu lange

Kanzleramtsminister Helge Braun wünscht mehr Tempo bei der Digitalisierung in Deutschland. Die KBV zeigt sich indes zuversichtlich, dass die TI-Anbindung bis Ende Juni für die meisten Arztpraxen klappt. mehr »

Dutzende Ärzte in USA angeklagt

32 Millionen Tabletten illegal verschrieben: Das werfen Ermittler 31 Ärzten in den USA vor. Ein Arzt soll Opioide für Sex verschrieben haben – ein anderer an Facebook-Freunde verteilt haben. mehr »