Ärzte Zeitung online, 02.11.2017

Leicht verständlich

Erste Patientenleitlinie zum Blasenkrebs

BERLIN. Zum Harnblasenkarzinom gibt es für Patienten eine neue, inhaltlich speziell fundierte Informationsbroschüre: die erste Patientenleitlinie Blasenkrebs. Der Ratgeber vermittelt den aktuellen, evidenzbasierten medizinischen Wissensstand hinsichtlich Diagnostik, Behandlung und Nachsorge dieser, nach Prostatakrebs, zweithäufigsten urologischen Krebsart, teilt die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)mit. Die Patientenleitlinie ist eine leicht verständliche Übertragung der ärztlichen "S3-Leitlinie zur Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Harnblasenkarzinoms", die 2016 von der DGU federführend erstellt wurde und den an der medizinischen Versorgung von Patienten beteiligten Berufsgruppen wissenschaftlich untermauerte Handlungsempfehlungen gibt. Beide Leitlinien werden vom "Leitlinienprogramm Onkologie" der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe herausgegeben. (eb)

Die Patientenleitlinie Blasenkrebs steht online zur Verfügung:www.leitlinienprogramm-onkologie.de

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Europäische Impfwoche - Same procedure as last year!

Heute starten die Europäischen Impfwochen. Am Beispiel Masern werden beträchtliche Defizite in Deutschland deutlich - und dass es seit Jahren kaum Fortschritte gibt. mehr »

Blick ins Gehirn offenbart beste Therapie-Option

Einige Depressive sprechen besser auf Verhaltenstherapien an, andere auf Antidepressiva. Ein Blick ins Hirn per fMRT zeigt, welcher Ansatz den meisten Erfolg verspricht. mehr »

Milliarden für die Versicherten – Kassen bleiben skeptisch

Erster Aufschlag des neuen Gesundheitsministers: Jens Spahn will gesetzlich Versicherte per Gesetz entlasten. Aus Richtung Kassen und Opposition weht scharfer Gegenwind. mehr »