Ärzte Zeitung, 11.03.2012

Farbstoff im Coca-Cola unter Krebsverdacht

ATLANTA (dpa). Wegen eines krebsverdächtigen Farbstoffs hat Coca-Cola seinen Karamellhersteller gebeten, die Produktion so zu ändern, dass der Gehalt sinkt.

Der Stoff mit dem Kürzel 4-MEI steckt im farbgebenden Karamell. Ohne die Änderung müsste der Getränkemulti nach einem kalifornischen Gesetz in dem bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat Warnhinweise auf Flaschen und Dosen drucken.

Die kalifornische Gesundheitsbehörde verweist auf Tests an Mäusen, bei denen verstärkt Lungenkrebs aufgetreten sei. Ein Mensch müsste allerdings täglich 70 Jahre mehr als 2900 Dosen Cola trinken, um die applizierten 4-MEI-Mengen zu erreichten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

736 Notfallzentren reichen zur Notfallversorgung

Wie viele Notfallenzentren sind nötig und wo sollten sie betrieben werden, um die Bevölkerung gut zu versorgen? Ein Gutachten im Auftrag der KBV hat das jetzt analysiert. mehr »

Keuchhusten - längst keine Kinderkrankheit mehr

An Pertussis erkranken in Deutschland vor allem Erwachsene. Sie stellen eine Gefahr für Säuglinge dar. Wir zeigen, wie viele Erkrankte es seit 2001 gab und wie alt sie waren. mehr »

So lässt sich Glutensensitivität erkennen

Immer mehr Menschen vermuten, dass sie Gluten nicht vertragen. Ein Experte gibt Tipps, wie sich in der Praxis klären lässt, ob tatsächlich eine Glutensensitivität vorliegt. mehr »