Ärzte Zeitung, 17.02.2015

Bei Bergbewohnern

Lungenkrebs seltener

PHILADELPHIA. Je höher über dem Meeresspiegel Menschen leben, umso geringer ist für sie offenbar das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken.

US-Biostatistiker prüften, ob es eine Assoziation zwischen dem Aufenthalt in großen Höhen mit sinkendem Sauerstoffgehalt und der Krebsentstehung in der Lunge gibt (PeerJ 2015; 3:e705).

Die Untersuchung stützt sich auf die Befunde von elf Datenbanken in den USA. Wie die Forscher berichten, verringert sich die Lungenkrebsinzidenz mit jeder Höhenzunahme um 1000 m um 7,23 pro 100.000 Einwohner.

Bei Tumoren, die nicht die Lunge betreffen, ist das nicht der Fall. Als Risikofaktor für Lungenkrebs kristallisierte sich nach dem Rauchen nur noch die Höhe über N. N. heraus. (ple)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Bessere Versorgung nur mit weniger Kliniken möglich

Fast jedes zweite Krankenhaus sollte geschlossen werden, um die Versorgung zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung. mehr »

Spahn will Pflegekräfte aus dem Kosovo

Gesundheitsminister Jens Spahn treibt die Zusammenarbeit mit dem Kosovo voran. Ziel ist es, Arbeitskräfte für den Pflegesektor in Deutschland anzuwerben. mehr »

Spahn trennt Medizinische Dienste vom Kassensystem ab

An diesem Mittwoch berät das Bundeskabinett über das MDK-Reformgesetz von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Neuer Streit ist programmiert. mehr »