Ärzte Zeitung, 20.11.2007

Hautkrebs-Diagnostik bei Patienten - in hoher Auflösung

Zellen werden zur Autofluoreszenz angeregt / Basis ist ein Femtosekunden-Laser

DÜSSELDORF (hub). Hautkrebs lässt sich ambulant, in vivo und nicht-invasiv erkennen - und das mit einer Auflösung im Submicron-Bereich.

Das Ergebnis dieser Untersuchung erfreut: Die Haut ist gesund.

Foto: sbra

Entwickelt wurde der DermaInspect® zur Hautkrebsdiagnose. Der Multi-Photon-Tomograf wird auch eingesetzt, um Wundheilung und Hautalterung oder therapeutische Effekte in der pharmazeutischen oder kosmetischen Forschung zu untersuchen. Zeitaufwändige und invasive Verfahren werden so umgangen.

Das Gerät basiert auf einem Femtosekunden-Laser zur Multiphotonen-Anregung von Molekülen wie Kollagenen, Elastinen, Flavinen oder Porphyrinen. Die Wellenlänge des Lasers liegt im nahen Infrarot-Bereich. Die so erzeugte Autofluoreszenz der Zellen wird dann mit einem schnellen Detektor aufgezeichnet und auf einen Monitor übertragen. Die Auflösung liegt horizontal bei unter 1 μm und vertikal unter 2 μm.

Informationen: Weitere Infos bietet das Unternehmen Jenlab unter: www.jenlab.de

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