Ärzte Zeitung, 18.08.2011

Immunzellen am Tumor erlauben Prognose

HEIDELBERG (eb). Die Zahl spezifischer Immunzellen beeinflusst den Erfolg der Chemotherapie bei Darmkrebspatienten mit Lebermetastasen. Diese Patienten profitieren eher von Zytostatika, wenn am Tumorrand die Zahl bestimmter Immunzellen erhöht ist.

Das haben Forscher des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT) bei einer Analyse von Gewebeproben beobachtet. Die individuelle Zelldichte ist die Antwort des Immunsystems auf den Tumor.

Sie könne als Marker für eine personalisierte Behandlung genutzt werden und die Therapieentscheidung erleichtern (Cancer Research 2011 online).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie das Ebola-Virus das Immunsystem austrickst

Das Ebola-Virus hat einen molekularen Trick entwickelt, mit dem es das Immunsystem ablenkt. Ganz hilflos ist das Immunsystem allerdings nicht – dank einer Gegenmaßnahme. mehr »

Medizin unterm Hakenkreuz

Die zweite Staffel der erfolgreichen Klinikserie erzählt die letzten Jahre des Zweiten Weltkriegs an Deutschlands berühmtester Klinik – und die Abgründe der Medizin in der Nazizeit. mehr »

Erhitztes, rauchfreies Tokio?

Olympia 2020 in Tokio steht unter einem schlechten Stern: Die Hitzewelle 2018 rückt die Gesundheitsgefährdung für Athleten wie Zuschauer in den Fokus. Die Megalopole soll zudem zum rauchfreien Gastgeber werden. mehr »