Ärzte Zeitung, 05.07.2012

Drei neue Projekte zur Darmkrebsvorsorge

MÜNCHEN (wst). Drei aktuell anlaufende Projekte sollen dazu beitragen, mehr Menschen für die Darmkrebsvorsorge zu gewinnen.

Darauf hat Dr. Christa Maar, Präsidentin des Netzwerks gegen Darmkrebs e.V. und Vorstand der Felix Burda Stiftung, auf einem Symposium in München hingewiesen.

Im Juli 2012 beginnt in Bayern ein mit 850.000 Euro des Bundesfamilienministeriums gefördertes Modellprojekt für Hochrisikogruppen.

Darin gelten für alle erstgradig Verwandten von Darmkrebspatienten die Krebsfrüherkennungsrichtlinien inklusive einer von den Kassen erstatteten Vorsorgekoloskopie unabhängig vom Alter.

Im vierten Quartal 2012 startet ebenfalls in Bayern ein Pilotprojekt, in dem Krankenkassen Versicherte im Indikationsalter zur Darmkrebsvorsorge einladen.

Ein bundesweites vom Netzwerk gegen Darmkrebs initiiertes Projekt sieht vor, endoskopisches Assistenzpersonal zu Beratern auszubilden: Sie sollen neu diagnostizierte Patienten und Verwandte über das familiäre Risiko und die Vorsorge aufklären.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hausärzte und BZgA starten Aktion zur Organspende

Ärzte sind wichtige Ansprechpartner für die Menschen in Deutschland, wenn es um das Thema Organspende geht. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor. mehr »

Lindert eine Lichtdusche Rückenschmerzen?

In einer Pilotstudie fanden US-Forscher Hinweise, dass Licht subjektive Schmerzen lindert. Eine morgendliche Lichtdusche könnte gegen chronische Rückenschmerzen helfen. mehr »

VR-Brille anstatt Zigarette

Eine Virtual-Reality-Anwendung soll Raucher vom Glimmstängel wegbringen. Die Idee: Sie lernen virtuell ihren Raucher-Impuls zu kontrollieren. mehr »