Ärzte Zeitung, 02.05.2013

Früherkennung

Stiftung LebensBlicke will Darmkrebs zurückdrängen

Die Zahl der Darmkrebs-Neuerkrankungen soll bis 2020 um ein Drittel sinken - dieses ehrgeizige Ziel hat die "Stiftung LebensBlicke".

FRANKFURT/MAIN. "Vermeiden statt leiden" lautet das Motto der Stiftung LebensBlicke, die sich seit 15 Jahren für die Darmkrebsvorsorge und -früherkennung einsetzt. Dabei setzt man vor allem auf breit gestreute Information.

Dass das Wissen der Bevölkerung über die Darmkrebsvorsorge in den vergangenen Jahren stetig gewachsen ist, verbucht die Stiftung ebenso als Erfolg wie die Einführung der Vorsorge-Koloskopie in die gesetzliche Krankenversicherung. Allerdings bedürfe es noch weiterer Anstrengungen, um die Menschen zu sensibilisieren, meint Professor Jürgen Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke: "Der Kenntnisstand über Darmkrebs ist eigentlich gut, aber viele Menschen denken noch immer, das betreffe sie nicht."

Bis zum Jahr 2020, so das Ziel der Stiftung, soll die Zahl der Neuerkrankungen an Darmkrebs um ein Drittel sinken,

Zugunsten der Stiftung LebensBlicke findet am Freitagabend, 3. Mai, in Frankfurt am Main eine Benefizveranstaltung statt, die von der Mitteldeutschen Gesellschaft für Gastroenterologie veranstaltet wird und deren Schirmherren der hessische Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) sowie der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) sind. (smi)

www.lebensblicke.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Rettungsgasse blockieren kostet 320 Euro

Länderkammer verschärft die Bußgeldhöhe, wenn Rettungsgassen nicht beachtet werden. mehr »

Palliativmedizin erfordert Zusatzqualifikation

Die Debatte um die Verpflichtung von Hausärzten zur Zusatzausbildung in Palliativmedizin schlägt hohe Wellen. In der KBV-Vertreterversammlung am Freitag wurde KBV-Vize Hofmeister nun grundsätzlich. mehr »