Ärzte Zeitung, 21.03.2011

Weniger Leberkrebs durch Ursodeoxycholsäure?

NEU-ISENBURG (ple). Patienten mit der Autoimmunkrankheit primär-biliäre Zirrhose, die auf Ursodeoxycholsäure nicht ansprechen, haben offenbar ein erhöhtes Risiko für ein hepatozelluläres Karzinom (HCC) (Eur J Gastroenterol Hepat 2010; 22  / 12: 1495).

In einer niederländischen Studie mit 375 Patienten über einen medianen Zeitraum von 9,7 Jahren lag die HCC-Inzidenz bei den Non-Respondern bei neun Prozent, die 15-Jahres-Inzidenz bei 20 Prozent. Insgesamt liegt die HCC-Inzidenz zwischen 0,7 und 3,8 Prozent.

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