Ärzte Zeitung online, 14.07.2009

Knochenmarkspenderdatei DKMS meldet Rekord

TÜBINGEN (dpa). Immer mehr Menschen sind bereit, Knochenmark für leukämiekranke Patienten zu spenden. Allein im ersten halben Jahr 2009 ließen sich fast 180 000 Menschen als Knochenmarkspender registrieren. Das seien schon fast so viele wie im gesamten Jahr 2008, teilte die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) am Montag in Tübingen mit.

Vor allem bei den großen Typisierungsaktionen für ein an Leukämie erkranktes Baby - die kleine Helene aus Hamburg - hätten sich viele Menschen zu Beginn des Jahres registrieren lassen.

In der 1991 gegründeten Datei sind nun mehr als 1,95 Millionen Menschen registriert. Etwa 17 500 Stammzell- oder Knochenmarkentnahmen sind laut DKMS bereits vermittelt worden.

www.dkms.de

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zufallsbefunde – Wer sucht, der findet

Bei der bildgebenden Diagnostik kann es vorkommen, dass unerwartet ein Befund jenseits des eigentlichen Anlasses auftaucht. Das sollte man den Patienten klarmachen – vorher. mehr »

Alternativszenario voller Sprengkraft

Bei einem Modellprojekt in Baden-Württemberg ist die sektorenübergreifende Versorgung durchgespielt worden. Der Abschlussbericht enthält Empfehlungen, die es in sich haben - und das Konfliktpotenzial deutlich machen. mehr »

Streit um "Strafgebühr" im Krankenhaus

KBV-Chef Gassen fordert für Patienten, die mit Bagatellerkrankungen in die Notfallambulanz der Kliniken kommen, eine Gebühr. Das hält die DKG für "schlicht falsch". Die Linke mutmaßt: "Notaufnahmen nur für Reiche"? mehr »