Medica Aktuell, 18.11.2010

Individualisierte Therapie bei Leukämie

Individualisierte Therapie bei Leukämie

DÜSSELDORF (eb). Auf welche Weise inzwischen eine individualisierte Therapie bei Leukämie möglich ist, wird heute beim Medica Kongress erläutert. So hat sich mit dem Tyrosinkinase-Hemmer Imatinib die Therapie und die Prognose bei chronischer myeloischer Leukämie (CML) grundlegend gewandelt.

Imatinib ist nun breit etabliert und führt zu oft lang anhaltenden Remissionen, ohne dass eine definitive Heilung erreicht werden kann.

Veranstaltung 206

"Individualisierte Therapie in der Hämatoonkologie"

Donnerstag, 18. November, 10 Uhr bis 13 Uhr, CCD Süd, 1. OG, Raum 8

Leitung: Professor Norbert Gattermann, Düsseldorf

Die Erfahrungen mit dem Wirkstoff haben zur Veröffentlichung einer internationalen Behandlungsempfehlung geführt, die nach klaren Richtlinien Modifikationen vorgibt.

Mit der Entwicklung von Tyrosinkinase-Hemmern der zweiten Generation wie Nilotinib und Dasatinib wird nun auch die Behandlung bei Patienten mit primärem oder sekundärem Therapieversagen möglich, ohne direkt eine allogene Stammzelltransplantation vorzunehmen.

Die guten Ergebnisse haben bereits im Jahr 2009 zu einer Erweiterung der Behandlungsempfehlungen geführt. Die Daten zeigen ein schnelleres und besseres Ansprechen im Vergleich mit Imatinib.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Auf Frühstück zu verzichten erhöht Diabetes-Gefahr

Wer das Frühststücken auslässt, erhöht damit womöglich das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Eine Metaanalyse mit fast 100.000 Teilnehmern zeigt: Die Gefahr wächst mit den Tagen. mehr »

Grünes Licht für die MWBO-Novelle

Weniger Richtzeiten und kompetenzbasiertes Lernen: Der Vorstand der Bundesärztekammer hat die Novelle der (Muster-)Weiterbildungsordnung beschlossen. mehr »

Verdacht auf Kindesmisshandlung? Das sollten Ärzte dann tun

Haben Ärzte den Verdacht, dass ein Kind vernachlässigt, misshandelt oder gar missbraucht wird, sollten sie umgehend tätig werden. Wie sie vorgehen sollten, erläutert Oliver Berthold, Leiter der Kinderschutzambulanz in Berlin. mehr »