Ärzte Zeitung, 22.06.2011

Deutschlandkarte resistenter Pilze

NEU-ISENBURG (eb). Aspergillose ist bei Leukämiepatienten sehr schwer zu beherrschen. Bis zu 30 Prozent der Patienten mit einer solchen Infektion sterben.

Eine Forschergruppe der Universitätsklinik Köln unter der Leitung der Infektiologen Professor Oliver Cornely und Dr. Maria Vehreschild beschäftigt sich deshalb in einer neuen Studie mit resistenten Schimmelpilzen. Das Projekt wird von der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung mit fast 141.000 Euro gefördert.

Wie die Stiftung mitteilt, wird das Auftreten resistenter Schimmelpilze im Rahmen der Studie deutschlandweit in 20 Leukämie-Zentren erfasst, um die Häufigkeit solcher Pilzstämme und ihren möglichen Einfluss auf die Behandlung bei invasiver Aspergillose in Deutschland beurteilen zu können.

Die Erreger der invasiven Aspergillose werden mit modernsten molekulargenetischen Techniken auf die Resistenzgene getestet.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Bei der Gründung eines Ärztezentrums kann es zugehen wie bei "Dallas"

Neid und Missgunst haben schon manche Versuche torpediert, in der Provinz ein Ärztezentrum zu etablieren. Ärzte in Schleswig-Holstein berichten, wie man verhindert, dass Kirchturmdenken siegt. mehr »

Macht Kaffee impotent?

Kaffee werden günstige Effekte auf die Gesundheit nachgesagt. Eine Studie hat untersucht, was das belebende Getränk für Männer – und besonders deren Potenz – bedeutet. mehr »