Ärzte Zeitung, 16.11.2004

Analyse zu hereditärem Krebs

Positiver Zusammenhang von Brust- und Pankreaskrebs

NEU-ISENBURG (ikr). Familien, bei denen aufgrund einer familiären Häufung von Brustkrebs eine Untersuchung auf eine BRCA1/2-Mutation erwogen wird, haben nicht nur ein erhöhtes Brustkrebsrisiko. In solchen Familien ist auch vermehrt mit Pankreas-, Prostata- und Magen-Karzinomen zu rechnen.

Das hat jetzt eine Analyse von Daten aus der Swedish Family-Cancer Database ergeben, in der mehr als zehn Millionen Menschen mit ihren biologischen Eltern registriert sind. Publiziert ist die Arbeit in der aktuellen Ausgabe der "Annals of Oncology".

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text