Ärzte Zeitung, 17.11.2005

BUCHTIP

Handbuch zum Mammakarzinom

Das Mammakarzinom ist die häufigste maligne Krankheit bei Frauen: In Deutschland erkranken daran jährlich etwa 50 000 Frauen. Dr. Anne Constanze Regierer und Professor Kurt Possinger von der Charité Berlin haben jetzt das Manual "Mammakarzinom" zur Diagnostik und Therapie erarbeitet. Konzipiert wurde das Handbuch zunächst für den klinischen Alltag.

Optimal komprimiert, klar strukturiert und reich bebildert stellen die Autoren das Handbuch nun den niedergelassenen Kollegen zur Verfügung. Alle relevanten Daten zu Epidemiologie, Risikofaktoren, Diagnostik, Therapie und Nachsorge sind ebenso enthalten wie verständlich dargelegte Behandlungsschemata, Therapiestrategien und Kriterien der Erfolgsbeurteilung.

Komplettiert wird das Buch durch ausführliche Hinweise auf aktuelle klinische Studien. Das Buch liefert somit eine Wissensbasis, die auch ermöglicht, künftige Studiendaten interpretieren und einordnen zu können. (hsr)

Anne Constanze Regierer, Kurt Possinger: Mammakarzinom - Manual Diagnostik und Therapie; Deutscher Ärzte-Verlag Köln 2005; 137 Seiten, 71 vierfarbige Abbildungen in 115 Einzeldarstellungen, 69 Tabellen, broschiert, EUR 49,95, ISBN 3-7691-0487-0

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Neue Leitlinie zum Kopfschmerz durch Schmerzmittel-Übergebrauch

Schmerzmittel können vorbestehende Kopfschmerzen verstärken und chronifizieren - wenn man sie zu oft, zu lange oder zu hoch dosiert einnimmt. Eine neue Leitlinie zeigt auf, wie Ärzte solchen Patienten helfen können. mehr »

Nicht nur zu viel LDL-C ist schädlich

Atherosklerose entsteht offenbar nicht nur, wenn zu viel LDL-Cholesterin im Blut zirkuliert. Der Aufbau der Partikel scheint ebenfalls eine wichtige Rolle zu spielen – und hier lässt sich therapeutisch eingreifen, wie Wissenschaftler zeigen. mehr »