Ärzte Zeitung, 26.04.2010

"Brustkrebs-Screening nicht umstellen!"

MÜNSTER (dpa). Die Interpretation jüngster Studien, wonach die MRT zum Mammografie-Screening grundsätzlich wirksamer ist als die Röntgen-Mammografie, sei "gefährlich", betont der Leiter des Referenzzentrums Mammografie an der Universitätsklinik Münster, Professor Walter Heindel. Richtig sei, dass bei eher jüngerer Frauen mit erhöhtem erblichen Risiko die MRT effektiver ist. Bei Frauen von 50 bis 69 Jahren, für die die Früherkennung etabliert wurde, sei das Röntgen-Verfahren effizienter.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ärzte gehen auf Gegenkurs zu Schokoriegel und Cola

Pädiater sind alarmiert: Adipositas bei Kindern wird zunehmend zu einem sozialen Problem. Jetzt setzen sie ihre eigene Agenda und gehen auf Distanz zur Ernährungsindustrie. mehr »

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt ältere Menschen nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Dieses überraschende Ergebnis offenbart die ASPREE-Studie. mehr »

Doktor THC und Mister Cannabidiol

Cannabis steht im Verdacht, Psychosen durch den Wirkstoff THC auszulösen. Die Pflanze enthält aber auch antipsychotische Substanzen, die die Hirnfunktion in kritischen Bereichen normalisiert. mehr »