Ärzte Zeitung online, 17.02.2017

Als Model

Brustkrebs-Überlebende auf der Fashion Week

Models, die eine Brustkrebs-Erkrankung überlebt haben, zeigen ihre Narben stolz auf der Fashion Week in New York.

Brustkrebs-Überlebende auf der Fashion Week

Premiere auf der diesjährigen Fashion-Week: Frauen-Patientinnen eroberten den Laufsteg.

© Screenshot Youtube

NEW YORK. Frauen, die nach einer Chemotherapie eine Glatze tragen, Frauen mit den Narben einer Mastektomie – stolz und lebensfroh präsentieren sie auf dem New Yorker Laufsteg die neueste Unterwäsche-Kollektion des Labels AnaOno.

Dessen Gründerin Dana Donofree überlebte selbst eine Brustkrebs-Erkrankung, mit 27 Jahren erhielt sie die Diagnose. Nach einer beidseitigen Mastektomie begann sie, Unterwäsche für Brustkrebs-Überlebende zu designen.

"Ich fühlte mich sexy, ich fühlt mich schön, und ich war stolz", wird die 24-jährige Paige Moore, die fünf Wochen vor der Show eine präventive beidseitige Mastektomie vornehmen ließ, in einem Artikel der BBC zitiert. Sie sei hier, sie sei am Leben und sie fühle sich gut. Dies sei alles, was zähle. (bae)

[18.02.2017, 09:17:53]
Wolfgang P. Bayerl 
schlimmer als Heidi Klumm

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

38 Prozent mehr psychische Diagnosen bei jungen Erwachsenen

Immer mehr junge Erwachsene leiden unter psychischen Erkrankungen. Allein die Diagnose Depressionen hat um 76 Prozent seit 2005 zugenommen, so der Arztreport 2018. mehr »

Vorhofflimmern schlägt aufs Hirn

Nicht nur ein Risikofaktor für Schlaganfall: Vorhofflimmern ist auch für das Gehirn gefährlich. Angststörungen und kognitive Einschränkungen sind Nebenwirkungen, so eine Studie. mehr »

Gericht urteilt über Diesel-Fahrverbote

Müssen Städte die Feinstaub-Notbremse ziehen und Diesel-Fahrzeuge aus den Innenstädten verbannen? Bejaht das Bundesverwaltungsgericht dies, könnte auch die Gesundheitswirtschaft in die Bredouille kommen. mehr »