Ärzte Zeitung online, 18.07.2018

Sachsen

Termin für Mammografie per Internet im Osten

DRESDEN. In Sachsen können Frauen inzwischen Termine für ein Mammografie-Screening auch über das Internet vereinbaren, teilte Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (CDU) mit. . Generell haben alle Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren mit einer gültigen Krankenversicherung alle zwei Jahre den gesetzlichen Anspruch auf eine Mammografie.

Wenn sie in Sachsen wohnen, werden sie dazu automatisch von der Zentralen Stelle in Chemnitz eingeladen. Mit einer gültigen Einladung und einem Terminvorschlag von der Zentralen Stelle erhält die Frau einen Einladungscode. Mit diesem Code kann sie sich auf https://sachsen.mammotermin.de in das Portal einloggen.

Dort kann sie ihren Termin je nach Verfügbarkeit verschieben, ihn bestätigen oder absagen. Der Code ist immer bis zum aktuellen Mammografie-Termin gültig. Nur am Tag der Untersuchung kann die Frau den Termin im Portal nicht mehr ändern.

Außerdem steht auch weiterhin die Zentrale Stelle telefonisch zur Verfügung oder kann per E-Mail kontaktiert werden. 2017 nahmen in Sachsen rund 57 Prozent der eingeladenen Frauen am Screening teil. (sve)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »