Ärzte Zeitung, 10.03.2008

Hirntumoren bei Kindern oft zu spät erkannt

BONN (dpa). Kinder mit Hirntumoren haben trotz medizinischer Fortschritte noch immer geringe Heilungschancen. Eine Ursache sei die oft zu späte Diagnose der Erkrankung, sagte Dr. Stefan Rutkowski von der Uniklinik Würzburg bei der Deutschen Kinderkrebsstiftung in Bonn.

Bei einigen Tumorarten liege die Heilungsrate unter 50 Prozent - und sei damit weit niedriger als die Heilungsraten bei anderen Krebserkrankungen bei Kindern. Nach Angaben des Deutschen Kinderkrebsregisters erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa 400 Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren an einem Hirntumor.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welcher Grippeimpfstoff ist für Senioren am besten?

Für ältere Menschen gelten spezielle Impf-Anforderungen, so die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie. Sie hat daher Tipps für Hausärzte zusammengestellt. mehr »

Personalmangel in der Pflege gefährdet Patienten

Die Gesundheitspolitik der künftigen Regierung wird einen Schwerpunkt bei Pflege setzen müssen. Davon zeigten sich Fachleute im Vorfeld des Kongress Pflege überzeugt. mehr »

Trivalente Impfstoffe jetzt wegwerfen?

Nach der Empfehlung der STIKO zum Einsatz von tetravalenten Impfstoffen stellt sich die Frage: Was soll jetzt mit noch vorhandenen, trivalenten Impfstoffen geschehen? mehr »