Ärzte Zeitung, 22.06.2011

Technik spürt bei Kindern einzelne Krebszellen auf

LEIPZIG (eb). Forscher des Universitätsklinikums Leipzig haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sie bei Kindern mit Nervenzelltumoren eine einzige Krebszelle in über einer Millionen Körperzellen aufspüren können.

Die Technik eignet sich zum Beispiel, um nach einer Therapie den Behandlungserfolg zu überprüfen und verbliebene Krebszellen ausfindig zu machen, werden die Forscher um den Leipziger Kinderonkologen Professor Holger Christiansen in einer Mitteilung des Universitätsklinikums zitiert.

Das Forschungsergebnis wurde jetzt im "Journal of Clinical Investigation" (2011; 121 / 2: 545) publiziert. Mit Hilfe der Technik ließen sich möglicherweise Rückfälle durch Tochtergeschwülste wesentlich früher erkennen, so die Forscher. Zudem sei es prinzipiell möglich, das Verfahren auf andere Tumorarten wie Brust- oder Darmkrebs zu übertragen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Sport nach Infarkt kann Leben retten

Wer nach einem Herzinfarkt sportlich aktiv wird oder bleibt, sorgt dafür, dass seine Überlebenschance sich deutlich erhöht, so eine Studie frisch von der EuroPrevent 2018. mehr »

TK-Versicherte erhalten E-Akte

Die Techniker Krankenkasse hat mit TK-Safe ihre bundesweite elektronische Gesundheitsakte vorgestellt. Patientenschützer und die Verbraucherzentralen pochen auf hohe einheitliche Standards. mehr »

Diese Keime machen Kliniken zu schaffen

Klinikpatienten haben einer Umfrage zufolge die größte Sorge, mit einem multiresistenten Keim infiziert zu werden. Häufig eine mediale Dramatisierung, findet ein Hygieneexperte. Einige Erreger bereiten aber Kopfzerbrechen. mehr »