Ärzte Zeitung, 23.07.2012

Viren nach Maß für die Krebstherapie

HEIDELBERG (eb). Parvoviren töten spezifisch Krebszellen und werden zur Therapie bei Hirntumoren bereits klinisch erprobt.

Weil sie auch normale Zellen infizieren können - ohne diesen zu schaden -, geht bei der Therapie ein großer Teil der Viren verloren.

Forscher im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) veränderten die Viren nun so, dass sie zunächst ihre Infektionsfähigkeit verlieren.

In einem zweiten Schritt statteten sie die Viren mit einem molekularen Schlüssel für die Infektion von Krebszellen aus, so das DKFZ.

Topics
Schlagworte
ZNS-Tumoren/Hirntumor (177)
Organisationen
DKFZ (488)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Warum bei Dicken das Hirn hungert

Das Gehirn von schlanken und fettleibigen Personen reagiert unterschiedlich auf Energiezufuhr, so eine Studie. Und: Es gibt dabei eine Parallele zwischen Übergewicht und Depression. mehr »

Ärzte kritisieren AfD-Anfrage im Bundestag

Ärzte beschuldigen die Fraktion "Alternative für Deutschland" (AfD), mit zwei gesundheitsbezogenen parlamentarischen Anfragen gezielt Stimmung gegen Migranten zu machen. mehr »

"Je härter der Knoten, desto höher die Krebs-Wahrscheinlichkeit"

Schilddrüsenknoten werden immer häufiger diagnostiziert. Warum das so ist, welche Untersuchungen zur Abklärung nötig sind und welche Methode immer bedeutender wird, erläutert der Endokrinologe Prof. Matthias Schott. mehr »