Kongress, 13.04.2010

DGIM-Logo

Laparoskopische Biopsie auch bei Gerinnungsstörung

Nicht immer sei eine perkutane Probenentnahme ausreichend, oft komme man nicht um eine Laparoskopie herum, sagte Dr. Ulrike Denzer vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf. So werde eine Leberzirrhose mit normaler Biopsie bei zehn Prozent der Patienten nicht erkannt. Denzer: "Je kleiner der ausgestanzte Zylinder, desto milder erscheint die Erkrankung."

Mehr Sicherheit gebe eine Laparoskopie, bei der auch Proben entnommen werden können. "Das Blutungsrisiko liegt bei 0,6 Prozent", so Denzer. Die laparoskopische Probenentnahme sei auch bei Patienten mit Gerinnungsstörungen möglich. Mit Hilfe einer Argon-Koagulationssonde steht die Blutung umgehend, so Denzer bei einer Veranstaltung der Falk Foundation. (hub)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »

Angst vor Epidemien in Lagern

Nach ihrer dramatischen Flucht aus Myanmar suchen über eine halbe Million Rohingya Schutz in Bangladesch. Die Lage in den eilig aufgeschlagenen Lagern ist desolat. mehr »