Ärzte Zeitung, 12.04.2011

Diagnose Zöliakie nur nach mehreren Biopsien!

WIESBADEN (otc). Für die akkurate Diagnosestellung einer Zöliakie ist es wichtig, Biopsien aus verschiedenen Duodenalabschnitten zu entnehmen.

Denn, die histologischen Veränderungen können fleckförmig im Duodenum verteilt sein und somit einer Zufallsbiopsie entgehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine prospektive Studie, an der 686 Kinder mit Zöliakie teilgenommen haben (Am J Gastroenterol 2010; 105: 2103).

Bei ihnen wurden Biopsien aus dem unteren, mittleren und oberen Drittel des Duodenums und aus dem Bulbus entnommen. 47 Prozent hatten unterschiedliche histologische Läsionen in den verschiedenen Abschnitten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Demenz oder Depressionen?

Benennen ältere Patienten von sich aus kognitive Defizite, sollten Ärzte hellhörig werden: Häufig liegt dann keine Demenz, sondern eine Depression vor. mehr »