Ärzte Zeitung, 07.05.2012

Impedanzmessung klärt Dauerbrennen bei Reflux

LÜNEBURG (eb). Spricht ein Patient mit Refluxerkrankung nicht auf eine Therapie mit einem Protonenpumpenhemmer an, sollte zunächst die Dosis verdoppelt werden.

Bessern sich die Beschwerden auch dadurch nicht, sei ein Wechsel des Präparats in äquivalenter Dosis angezeigt, rät Dr. Carsten Moser aus Lüneburg (Der Hausarzt 2012; 7: 47-51).

Persistiert das Sodbrennen auch nach diesen Maßnahmen, empfiehlt Moser eine Langzeit-pH-Metrie, eventuell kombiniert mit intraluminaler Impedanzmessung.

Auf diese Weise lasse sich die tatsächliche Refluxart und -menge erfassen und die Diagnose überprüfen.

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