Ärzte Zeitung, 08.04.2004

TIP

Zuckertest deckt Liquorrhoe auf

Wie läßt sich feststellen, ob das, was da nach einem Sturz auf den Kopf aus der Nase des Patienten rinnt, harmloses Sekret oder etwa Liquor ist und somit auf ernsthafte Verletzungen hinweist?

Indem man die Flüssigkeit mit handelsüblichen Teststreifen auf Glucose testet, empfiehlt Dr. Walter Bachmann, Internist aus Neunkirchen. Bei einem verschnupften Patienten mit Triefnase hat Bachmann mit Hilfe dieser Methode eine Liquorrhoe, verursacht durch eine Liquorfistel nach einem gedeckten Schädelhirntrauma ohne äußerlich sichtbare Verletzungen, diagnostiziert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Immuntherapie gewinnt an Stellenwert in der MS-Therapie

Die Therapieoptionen bei Multipler Sklerose (MS) haben sich erweitert. Neue Substanzen werden daher auch in die aktualisierten Leitlinien Einzug halten. mehr »

Polarisierung – Chance für das Parlament

Gesundheitspolitik in Zeiten der großen Koalition – das stand für die fehlende Konkurrenz der Ideen. Der Souverän hat die Polarisierung gewollt. Das ist eine Chance für die Demokratie. mehr »