Ärzte Zeitung, 23.07.2004

Deutschland gegen Holland endet 5:1 - bei den Neurologen

In Barcelona trafen eine Auswahl deutscher und niederländischer Neurologen aufeinander / Spende von Schering

Im Fußball ist es der Klassiker schlechthin: Deutschland gegen die Niederlande. Aus Anlaß des 14. Kongresses der European Neurological Society in Barcelona trafen jetzt eine Auswahl deutscher und niederländischer Neurologen bei der 3. Betaferon Soccer Challenge aufeinander.

Im Mini Estadio unweit des legendären Camp Nou des F.C. Barcelona begannen beide Mannschaften engagiert und kamen trotz 35 Grad im Schatten von Beginn an zu Torchancen. Oft scheiterten die deutschen Spieler aber am guten holländischen Torwart. In der 20. Spielminute wurde der Bann durch Dr. André Diel (Bühl), der sich auf der rechten holländischen Abwehrseite durchsetzen konnte, gebrochen, und Deutschland ging mit 1:0 in Führung.

Die Auswahl der deutschen Neurologen zeigte sich während und nach dem Spiel als Mannschaft. Das Duell gegen die Niederlande entschieden sie mit 5:1 für sich.

Danach wurde die holländische Mannschaft zunehmend stärker und kam vermehrt zu Torchancen, die jedoch vom guten deutschen Torwart Dr. Mike Reuter (Zschadraß), dem umsichtig agierenden Libero Dr. Ralf Berkenfeld (Neukirchen-Vluyn) sowie Kapitän Professor Uwe K. Zettl (Rostock) vereitelt wurden.

In der 27. Spielminute erzielte Dr. Karl Pfadenhauer (Augsburg) durch einen Fernschuß sogar das 2:0 für die deutsche Equipe. Für die Vorentscheidung sorgten dann fünf Minuten später die Brüder Tumani. Ayhan Tumani spielte einen wunderschönen Paß in den Strafraum auf Privatdozent Hayrettin Tumani (Ulm), der den Ball über den holländischen Torwart hinweg zum 3:0 ins Tor schoß.

Die deutschen Spieler erwarten einen Eckball ihrer niederländischen Gegner. Holland - Deutschland, auch bei den Neurologen ein Klassiker. Fotos: Apel

Trotz des Rückstandes gab die niederländische Mannschaft nicht auf. In der 40. Spielminute wurden sie mit dem 3:1 belohnt, doch noch kurz vor der Halbzeit gelang den deutschen Neurologen das 4:1.

Nach der Pause agierte die deutsche Mannschaft stark und baute fünf Minuten nach der Pause durch einen schönen Distanzschuß von Ayhan Tumani ihre Führung auf 5:1 aus. Dabei blieb es.

Am Ende konnten alle Beteiligten ein positives Fazit ziehen. Der hohe Einsatz der Spieler, die bei subtropischen Temperaturen ein engagiertes Spiel mit vielen Torchancen boten, wurde durch eine Spende der Schering Deutschland GmbH an die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) in Höhe von 4000 Euro belohnt. (ag)

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