Ärzte Zeitung, 06.10.2005

Zulassung von Ropinirol bei RLS empfohlen

MÜNCHEN (eb) Der Ausschuß für Humanarzneimittel der EU-Arzneimittelbehörde EMEA empfiehlt, Adartrel® (Ropinirol) bei Restless Legs Syndrom (RLS) zuzulassen, teilt der Hersteller GlaxoSmithKline aus München mit.

Die Zulassung soll zur symptomatischen Therapie bei mittelschwerem bis schwerem idiopathischem RLS erfolgen. Da die Symptome häufig in Ruhephasen und nachts auftreten, kann RLS zu erheblichen Schlafstörungen führen. Etwa fünf bis zehn Prozent der Erwachsenen sind betroffen, RLS ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen.

Der synthetische Dopaminantagonist Ropinirol stimuliert die Dopamin-D2-Rezeptoren und mindert so die Symptome. Nach Angaben des Unternehmens ist Ropinirol bereits in Frankreich, der Schweiz und in den USA zur Behandlung beim Restless Legs Syndrom zugelassen. Bisher besteht in Europa die Zulassung als Requip® bei Morbus Parkinson.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Kein Darmkrebs-Screening ab 45 Jahren

Der GBA lehnt die Senkung der Altersgrenzen beim Darmkrebs-Screening ab. Dagegen soll das organisierte Einladungsverfahren zur Früherkennung ab Juli 2019 starten. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »