Ärzte Zeitung online, 27.07.2009

Mann gesteht Psychiater Tötung seiner Ex-Freundin

FÜRSTENFELDBRUCK/INGOLSTADT(dpa). Ein 56-Jähriger hat seinem Arzt während eines psychiatrischen Klinikaufenthalts gestanden, seine ehemalige Lebensgefährtin getötet zu haben. Der Arzt der Münchner Klinik habe die Polizei am Samstag telefonisch informiert, teilte das Polizeipräsidium in Ingolstadt mit.

Polizisten fuhren daraufhin zu der Wohnung des 56-Jährigen in Fürstenfeldbruck und fanden dort die Leiche einer 59-Jährigen vor.

Die Obduktion ergab, dass die Frau zunächst gewürgt und dann mit einem Küchenmesser erstochen wurde. Die Aussagen des 56-Jährigen bei den Vernehmungen durch die Kripo Fürstenfeldbruck seien identisch mit den Ergebnissen der Obduktion. Vor der Bluttat hätten sich beide über Geld gestritten, sagte der Mann aus. Gegen den Beschuldigten - entgegen ersten Angaben ist er nicht 59, sondern 56 Jahre alt - wurde Haftbefehl erlassen. Er sei bereits im Gefängnis, hieß es am Sonntag.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »