Ärzte Zeitung online, 15.09.2009

Mannheimer Neurochirurg erhält Aesculap Clinical Research Prize

MARSEILLE (eb). Der Mannheimer Neurochirurg Dr. Gerrit Alexander Schubert wurde zum zweiten Mal für seine Forschung mit dem Aesculap Clinical Research Prize ausgezeichnet. Er erhielt den mit 5000 Euro dotierten Preis für seine Arbeit, in der er die pathophysiologischen Veränderungen in der akuten Phase nach der Gehirnblutung untersuchte.

In seiner prämierten Forschungsarbeit hat Schubert von der Klinik für Neurochirurgie der Universitätsmedizin Mannheim den veränderten Blutfluss im Gehirn von Patienten innerhalb der ersten zwölf Stunden nach einer subarachnoidalen Blutung (SAB) untersucht. Hierbei konnte mit der Xenon-verstärkten Computertomografie (XeCT) gezeigt werden, dass vermutlich periphere Engstellungen der kleinen Blutgefäße (Vasospasmen) eine deutliche Minderversorgung des Gehirns unmittelbar nach einer Blutung verursachen. Die Arbeit wird in diesem Jahr im "Journal of Neurotrauma" publiziert werden.

Bereits 2007 hatte der "Verein für Hirn-Aneurysma-Erkrankte - der Lebenszweig" die wissenschaftliche Arbeit von Schubert und Professor Claudius Thomé, dem stellvertretenden Direktor der Klinik, mit einem Forschungspreis ausgezeichnet.

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